Nuklearmedizinische Diagnostik

 

Die Universitätsklinik für Nuklearmedizin bietet ambulanten und stationären Patienten des Inselspitals das gesamte Spektrum moderner nuklearmedizinischer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden an. Besondere Schwerpunkte sind die Diagnostik mittels state-of-the-art PET/CT und SPECT/CT-Scanner sowie die nuklearmedizinischen Therapieverfahren. 

Die Nuklearmedizin ist eine medizinisch und physikalisch-technisch orientierte Disziplin. Es arbeiten Nuklearmediziner, Radiologiefachpersonen, Radiopharmazeuten, Biochemiker, Medizinphysiker, Elektroniker und Informatiker bei der Durchführung der Untersuchungen, aber auch bei der Entwicklung neuer Methoden, eng zusammen. 

Die nuklearmedizinischen Diagnostikverfahren stellen neben dem konventionellen Röntgen, der Computertomographie (CT) und der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) einen wichtigen Bestandteil der bildgebenden Diagnostik dar. Sie liefert primäre und/oder zusätzliche Ergebnisse und bildet so einen wichtigen Mosaikstein im gesamten Diagnostikbild.

Die Nuklearmedizin verwendet dabei radioaktive Isotope (Nuklide) zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken. Dabei können physiologische und biochemische Vorgänge im Organismus schmerzlos dargestellt und beurteilt werden.

Vorteile der nuklearmedizinischen Methoden 

  • geringe Strahlenbelastung (vergleichbar mit Röntgenuntersuchungen)
  • geringe körperliche Belastung des Patienten während der Untersuchungen

Technisches Verfahren

Durch die heute in der Regel angewandten, nuklearmedizinischen Hybridverfahren wie SPECT/CT oder PET/CT werden die jeweiligen Vorteile und Ergebnisse der unterschiedlichen bildgebenden Verfahren vereint, so dass die hohe anatomische Auflösung der Computertomographie (CT) mit der hohen spezifischen Information der nuklearmedizinischen Verfahren (Szintigraphie, SPECT, PET) zum Nutzen der Patienten verbunden werden.

Warum Sie häufig zwischen und vor der Untersuchung warten müssen?

Nach dem Spritzen der radioaktiven Substanr müssen Sie je nach Radiopharmakon in der Regel zwischen 90 Minuten und 4 Stunden Wartezeit einplanen. Diese Wartezeit ist notwendig, damit sich die Substanz bestmöglich im Körper abreichern kann. Planen Sie daher bitte ausreichend Zeit für Ihren Termin bei uns ein.