Was meint Positronen-Emissions-Tomographie?

Bei der Positronen Emissions Tomographie handelt es sich um ein bildgebendes Diagnoseverfahren der Nuklearmedizin, das Schnittbilder von lebenden Organismen erzeugt, indem es die Verteilung einer schwach radioaktiv markierten Substanz (Radiopharmakon) im Organismus sichtbar macht. Dabei werden biochemische und physiologische Funktionen abgebildet (funktionelle Bildgebung). 

Die intravenös injizierten radioaktiven Substanzen werden vom Körper verstoffwechselt und akkumulieren in unterschiedlichem Maße im Gewebe. Die am häufigsten eingesetzte molekulare Substanz ist dabei ein Traubenzucker (Fluordeoxyglukose, FDG), welche aufgrund des hohen Zuckerverbrauchs zum Beispiel von den meisten bösartigen Tumoren verstärkt aufgenommen wird.

Wie funktioniert PET?

Die verwendeten radioaktiven Substanzen gehören zur Gruppe der Positronenstrahler. Diese besondere Eigenschaften nutzt man bei der Positronen-Emissions-Tomographie, da beim zerfall der Substanzen zwei Teilchen entstehen, welche in einem Winkel von fast genau 180° auseinanderfliegen. Mittels ringförmig um den Patienten angeordneten Detektoren, misst man letztlich die aus dem Körper austretende Strahlung. Die gleichzeitig registrierten Teilchen ermöglichen eine exakte Ortsauflösung. 

Was ist eigentlich ein PET/CT? 

Gerade bei onkologischen Untersuchungen, welche den gesamten Körpers betreffen, lässt sich eine Optimierung der PET-Diagnostik durch die Hinzunahme der Computertomographie (CT) erreichen. Man nutzt die gute anatomische Detailerkennung und Lokalisation der Computertomographie und kombiniert diese mit der exakten Aussagen über die Stoffwechselaktivität (Tumoraktivität) und minimiert die Limitationen der Einzelmethoden.  

Wie ist der Ablauf einer PET/CT?

Voraussetzung für die Durchführung einer PET bzw. PET/CT Untersuchung ist primär die Feststellung der Untersuchungsnotwendigkeit durch den behandelnden Arzt. 

Vor Beginn der Aufnahmen bekommen Sie eine radioaktiv markierte Substanz gespritzt. Je nach Untersuchung kommt es zu einer Ruhezeit von im Schnitt 90min (Anreicherung der Susbtanz im Körper). Je nach Fragestellung und zu untersuchender Körperregion dauert die reine Untersuchung dann zwischen 20 und 60 Minuten. Während der gesamten Untersuchung ist der Patient nicht allein, sondern wird von einer Radiologiefachperson betreut.

Tipps:

Haben Sie eine Lieblings CD? Nehmen Sie sie mit, so können Sie während der Untersuchung Ihre Musik hören! 

Für die Bildgebung sollten Sie alle metallischen Gegenstände entfernen.

 

Hier finden Sie die den Link zu unserem Partner der PET Diagnostik Bern AG.